Zwei Kosmetikerinnen und eine Kabine bedeuten eine Behandlung gleichzeitig, nicht zwei. Ein Buchungssystem, das nur Personen zählt, verkauft Ihnen Termine, die Sie nicht halten können.
Keine Kreditkarte · Monatlich kündbar · Server in Deutschland
In Kosmetikstudios ist der Engpass meistens nicht die Person, sondern der Raum oder das Gerät. Wer eine Kabine und ein Microneedling-Gerät hat, kann damit nicht zwei Behandlungen parallel fahren, selbst wenn drei Kosmetikerinnen da sind. Genau hier scheitern Buchungssysteme, die ausschließlich Mitarbeiterkalender führen.
Der zweite Unterschied zum Friseur: Behandlungen sind länger und teurer. Ein geplatzter Termin über 90 Minuten reißt ein Loch, das sich am selben Tag kaum füllen lässt. Erinnerungen und eine einfache Absagemöglichkeit sind deshalb hier mehr wert als in jeder anderen Branche.
Der dritte Punkt ist das Preismodell. Beauty-Marktplätze vermitteln Neukundschaft und nehmen dafür einen Anteil der Erstbuchung. Das kann sinnvoll sein — kostet aber bei fünfzehn Neukunden im Monat schnell mehr als die Software selbst. Diese Seite rechnet das weiter unten vor.
Was in Ihrem Betrieb gebucht wird
Jede Leistung bekommt eine eigene Dauer und eigene Pufferzeiten. Diese hier sind typisch für Kosmetikstudios:
Klassische Gesichtsbehandlung
Aknebehandlung
Fruchtsäurepeeling
Microneedling
Wimpernverlängerung
Wimpern-Auffüllen
Wimpernlifting
Augenbrauen-Styling
Permanent Make-up
Maniküre
Pediküre
Apparative Kosmetik
So sieht ein Tag damit aus
Nicht die Funktionsliste, sondern der Ablauf.
22:30
Eine Kundin bucht abends eine Gesichtsbehandlung für Freitag. Angeboten werden nur Zeiten, in denen Kosmetikerin und Kabine gleichzeitig frei sind.
09:00
Sie öffnen das Studio. Der Kalender zeigt den Tag mit Behandlungsdauern und Pufferzeiten, farblich je Mitarbeiterin.
09:15
Die Erinnerungen für morgen sind nachts raus. Eine Kundin hat über den Link in der Erinnerungs-E-Mail abgesagt — der 90-Minuten-Platz war über Nacht wieder online und ist inzwischen neu belegt.
12:00
Eine Kundin möchte zusätzlich Augenbrauen. Sie legen den Zusatztermin direkt im Kalender an, intern bestätigt, ohne Umweg über die Buchungsseite.
14:30
Das Microneedling-Gerät muss zum Service. Sie stellen die Behandlungen, die es brauchen, für diese Tage auf „nicht online buchbar“. Die übrigen Behandlungen bleiben buchbar.
17:45
Eine Neukundin erscheint nicht. Sie setzen den Termin auf „Nicht erschienen". Bei der nächsten Buchungsanfrage sehen Sie die Zahl in ihrer Akte und entscheiden, ob Sie den Abendtermin vergeben.
19:00
Freitag ist voll, und das Telefon hat Sie heute zweimal unterbrochen statt fünfzehnmal.
Was ServiceTerminPro für Kosmetikstudios mitbringt
🚪Kabine und Gerät als Ressource
Behandlungsliegen, Kabinen und Geräte mit Anzahl anlegen und mit Leistungen verknüpfen. Das System vergibt keinen Termin, für den der Raum oder das Gerät belegt ist. Im Professional-Paket enthalten.
⏱️Eigene Dauer pro Kosmetikerin
Dieselbe Wimpernverlängerung dauert erfahren 90 und in der Einarbeitung 120 Minuten. Pro Mitarbeiterin lässt sich eine abweichende Dauer hinterlegen.
🎓Qualifikationen hinterlegen
Permanent Make-up darf nicht jede ausführen. Sie legen fest, welche Mitarbeiterin welche Behandlung anbietet — Fehlbuchungen sind ausgeschlossen.
📱Erinnerung mit Absage-Link
Automatische Erinnerung per E-Mail (ab Professional zusätzlich per SMS), Zeitpunkt frei wählbar (z. B. 24 Stunden vorher). Der Link in der E-Mail storniert ohne Anmeldung und gibt den langen Behandlungsplatz sofort wieder frei.
🧼Pufferzeit für Vorbereitung
Kabine herrichten, Geräte desinfizieren, Protokoll schreiben. Puffer vor und nach jeder Behandlung verhindern Verzug über den Tag.
💳Keine Provision pro Buchung
Feste Monatsgebühr, unabhängig von der Zahl der Termine. Zahlungen laufen nicht über uns, es fällt also auch keine Transaktionsgebühr an.
Worauf es bei der Einrichtung ankommt
Die Technik ist in einer Stunde fertig. Diese Entscheidungen entscheiden, ob es danach trägt.
Den echten Engpass zuerst abbilden
Zählen Sie Kabinen und Geräte und legen Sie sie als Ressource mit ihrer tatsächlichen Anzahl an. Verknüpfen Sie dann jede Behandlung mit dem, was sie belegt: Gesichtsbehandlung braucht Kabine, Microneedling braucht Kabine und Gerät, Maniküre vielleicht nur einen Tisch. Erst damit stimmt die Zahl der angebotenen Termine mit Ihrer Kapazität überein.
Behandlungen klar benennen und trennen
Kundschaft bucht nicht „Gesichtsbehandlung" als Sammelbegriff, wenn es drei Varianten mit 45, 75 und 120 Minuten gibt. Legen Sie die Varianten einzeln an und benennen Sie sie so, wie Ihre Kundschaft sie nennt. Bei Behandlungen, die eine Hautanalyse voraussetzen, bieten Sie online nur einen kurzen Erstberatungstermin an.
Lange Behandlungen brauchen eine andere Frist
Bei 20 Minuten Augenbrauen sind 24 Stunden Stornofrist angemessen. Bei einer zweistündigen Behandlung, die Ihnen den halben Nachmittag füllt, dürfen es 48 sein. Die Frist gilt derzeit für den ganzen Betrieb, nicht pro Leistung — wählen Sie sie also entlang Ihrer häufigsten Behandlung und nicht entlang des Ausnahmefalls.
Erst messen, dann über Anzahlungen nachdenken
Setzen Sie von Anfang an konsequent den Status „Nicht erschienen". Nach vier Wochen wissen Sie, ob Sie ein Ausfallproblem haben und bei welchen Behandlungen. Oft genügen Erinnerung plus Absage-Link. Eine Anzahlung kostet Buchungen und ist das letzte Mittel, nicht das erste.
Marktplatz und eigene Seite nebeneinander denken
Wenn Sie bereits über einen Beauty-Marktplatz gefunden werden, behalten Sie ihn für die Neukundengewinnung. Führen Sie Stammkundschaft aber über Ihre eigene Buchungsseite, denn dort fällt kein Anteil pro Buchung an. Den Link gehört ins Google-Unternehmensprofil, ins Instagram-Profil und als QR-Code an die Kasse.
Marktplatz-Provision gegen feste Monatsgebühr
Ein Studio gewinnt 15 Neukunden im Monat über einen Marktplatz, durchschnittliche Erstbuchung 45 Euro. Angaben zu Treatwell laut dessen öffentlicher Partner-Preisseite, Stand Oktober 2026. Alle Beträge netto.
Marktplatz: Grundgebühr
39 €
Marktplatz: 35 % auf 15 Erstbuchungen
236,25 €
Marktplatz: Summe
275,25 €
ServiceTerminPro Professional
59 €
Unterschied pro Monat
216,25 €
Die Differenz ist der Preis für die Vermittlung, also rund 16 Euro pro gewonnener Kundschaft. Die entscheidende Frage ist nicht, welche Zahl kleiner ist, sondern ob diese 15 Personen auch ohne den Marktplatz gekommen wären. Wenn ja, zahlen Sie für Buchungen, die Sie sowieso gehabt hätten. Wenn nein, ist es bezahlte Werbung zu einem vertretbaren Preis. Deshalb nutzen viele Studios beides.
Was es kostet
Feste Monatsgebühr, keine Provision pro Buchung, kein Aufpreis pro Mitarbeiter innerhalb des Pakets. Alle Preise sind Endpreise, es fällt keine Umsatzsteuer an (Kleinunternehmerregelung).
Starter
29 €
pro Monat · 23 € im Jahresabo
1 Standort
Bis 3 Mitarbeiter
Online-Buchungsseite
E-Mail-Erinnerungen
Kundenverwaltung
Kundenportal
Zwei-Faktor-Anmeldung
Professional
59 €
pro Monat · 47 € im Jahresabo
Bis 3 Standorte
Bis 10 Mitarbeiter
Berichte und Auswertungen
Ressourcenverwaltung
KI-Coach
Webhooks
CSV-Export
Wofür ServiceTerminPro nicht gemacht ist
Damit Sie es vor dem Testen wissen und nicht danach.
Einwirkzeiten lassen sich nicht anderweitig verplanen. Ein Termin blockiert seine Dauer am Stück. Wenn Sie während der Einwirkzeit einer Maske planmäßig eine Maniküre dazwischenlegen wollen, kann das System das nicht abbilden.
Keine Behandlungsdokumentation. Es gibt ein freies Notizfeld pro Kundschaft, aber keine strukturierte Hautanalyse, keine Vorher-Nachher-Fotos und keine Produktprotokolle.
Keine Anzahlung bei der Buchung. Für lange, teure Behandlungen lässt sich derzeit kein Betrag vorab einziehen.
Keine Kasse und keine Gutscheinverwaltung. Produktverkauf, Behandlungskarten und TSE-Belege gehören in Ihr Kassensystem.
Die Kabinen- und Gerätebelegung ist nicht als eigene Ansicht im Kalender sichtbar. Die Ressourcen begrenzen die buchbaren Termine korrekt, eine Raumübersicht gibt es aber nicht.
Wir vermitteln keine Neukundschaft. ServiceTerminPro ist kein Marktplatz, sondern Ihre eigene Buchungsseite. Reichweite müssen Sie selbst mitbringen oder über Google und soziale Netzwerke aufbauen.
Häufige Fragen aus Kosmetikstudios
Kann das System berücksichtigen, dass ich nur eine Kabine habe?
Ja. Legen Sie die Kabine als Ressource mit der Anzahl 1 an und verknüpfen Sie alle Behandlungen, die sie belegen. Die Slot-Berechnung prüft dann zusätzlich zu Mitarbeiterin und Öffnungszeit, ob die Kabine zu diesem Zeitpunkt frei ist. Dasselbe funktioniert für Geräte. Die Ressourcenverwaltung ist im Professional-Paket enthalten.
Können Kundinnen eine bestimmte Kosmetikerin buchen?
Ja. Jede Mitarbeiterin hat ihren eigenen Kalender und hinterlegte Qualifikationen. Auf der Buchungsseite lässt sich die Wahl ein- oder ausschalten, zusätzlich können Sie „erste freie Zeit" anbieten. Letzteres hält die Auslastung gleichmäßiger.
Lassen sich unterschiedliche Behandlungsdauern einstellen?
Ja, auf zwei Ebenen. Jede Behandlung hat eine eigene Dauer samt Puffer vor und nach dem Termin. Zusätzlich lässt sich pro Mitarbeiterin eine abweichende Dauer hinterlegen, etwa 90 Minuten für die erfahrene Kollegin und 120 für die Einarbeitung.
Was passiert, wenn ein Gerät ausfällt?
Eine Sperre für einen Zeitraum gibt es für Geräte nicht. Stellen Sie die Behandlungen, die das Gerät brauchen, vorübergehend auf „nicht online buchbar“ und danach wieder zurück. Behandlungen ohne das Gerät bleiben unverändert buchbar. Bereits gebuchte Termine verlegen Sie von Hand.
Nimmt ServiceTerminPro Provision auf Buchungen?
Nein. Sie zahlen eine feste Monatsgebühr, unabhängig von der Zahl der Termine. Es gibt auch keine Transaktionsgebühr, weil Zahlungen nicht über uns laufen. Zum Vergleich: Treatwell nennt auf seiner Partner-Preisseite 39 Euro Grundgebühr plus 35 Prozent Provision auf die Erstbuchung neu vermittelter Kundschaft.
Bekomme ich damit neue Kundinnen?
Nein, und das sollte man klar sagen. Wir sind kein Marktplatz. Sie erhalten Ihre eigene Buchungsseite, die Sie bei Google, auf Instagram und auf Ihrer Website verlinken. Damit verwandeln Sie Anruferinnen in Selbstbucherinnen — neue Kundschaft gewinnen Sie damit nicht automatisch.
Kann ich die Einwirkzeit für eine andere Kundin nutzen?
Nein. Ein Termin belegt seinen Zeitraum vollständig, das System kennt keine Aufteilung in aktive und passive Phasen. Wenn diese Doppelbelegung für Ihre Auslastung entscheidend ist, prüfen Sie eine Studiosoftware, die das ausdrücklich abbildet.
Was kostet es für ein Studio mit drei Kosmetikerinnen?
Der Starter für 29 Euro im Monat reicht bis drei Mitarbeiterinnen und einen Standort — allerdings ohne Ressourcenverwaltung. Wer Kabinen und Geräte abbilden will, braucht das Professional-Paket für 59 Euro, im Jahresabo 47 Euro im Monat. Keine Provision, kein Aufpreis pro Person, Monatsabo zum Periodenende kündbar.
Sind die Kundendaten DSGVO-konform gespeichert?
Die Daten liegen auf Servern in Deutschland, getrennt pro Mandant. Es gibt eine Löschfunktion nach Artikel 17 und einen Datenexport nach Artikel 20. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 ist Teil des Vertragsabschlusses. Für Gesundheitsdaten im engeren Sinn ist das System allerdings nicht ausgelegt — es gibt keine strukturierte Behandlungsdokumentation.
14 Tage alle Professional-Funktionen, ohne Kreditkarte. Haben Sie eine Website, übernimmt der Einrichtungs-Assistent Leistungen und Öffnungszeiten daraus.