Für Friseursalons

Online-Terminbuchung für Ihren Friseursalon

Im Salon klingelt das Telefon immer dann, wenn beide Hände im Haar sind. Online-Buchung nimmt diese Anrufe ab — und rechnet damit, dass derselbe Schnitt bei Ihnen 30 und bei der Auszubildenden 45 Minuten dauert.

Keine Kreditkarte · Monatlich kündbar · Server in Deutschland

Friseursalons haben ein Terminproblem, das Buchungssysteme oft falsch lösen. Kundschaft ist an Personen gebunden, nicht an den Salon. Wer seit sechs Jahren zu derselben Stylistin geht, nimmt nicht einfach den nächsten freien Platz. Lässt man die Wahl zu, ist eine Person überbucht und eine andere hat Lücken. Lässt man sie nicht zu, verliert man Stammkundschaft.

Dazu kommt, dass dieselbe Leistung je nach Person unterschiedlich lange dauert. Ein System, das für den Damenschnitt pauschal 45 Minuten einplant, verschenkt beim erfahrenen Kollegen jeden Tag Zeit und bringt die Auszubildende in Verzug.

Diese Seite zeigt, wie ServiceTerminPro beides handhabt — und nennt weiter unten offen die Stelle, an der es für Salons nicht reicht: Einwirkzeiten lassen sich nicht für andere Kundschaft nutzen.

Was in Ihrem Betrieb gebucht wird

Jede Leistung bekommt eine eigene Dauer und eigene Pufferzeiten. Diese hier sind typisch für Friseursalons:

  • Damenschnitt
  • Herrenschnitt
  • Waschen, Schneiden, Föhnen
  • Colorieren
  • Strähnen und Foliensträhnen
  • Ansatzfarbe
  • Dauerwelle
  • Hochsteckfrisur
  • Brautstyling
  • Bart trimmen
  • Kinderschnitt

So sieht ein Tag damit aus

Nicht die Funktionsliste, sondern der Ablauf.

  1. 22:15

    Eine Stammkundin bucht abends vom Sofa einen Ansatztermin bei ihrer Stylistin. Sie sieht nur die Zeiten, an denen genau diese Person kann.

  2. 08:45

    Sie öffnen den Salon und sehen den Tag nach Stylist in Spalten. Jede Person hat ihre Farbe, jede Leistung ihren Zeitblock.

  3. 09:30

    Die Erinnerungen für morgen sind nachts raus. Eine Kundin hat über den Link in der Erinnerungs-E-Mail abgesagt — der Platz ist seit 23 Uhr wieder online und inzwischen neu gebucht.

  4. 11:00

    Eine Kundin ruft an und will verschieben. Sie ziehen den Termin im Kalender auf den neuen Platz. Die Benachrichtigung mit der neuen Zeit geht automatisch raus.

  5. 13:40

    Eine Stylistin muss früher gehen. Sie legen eine Sperrzeit für den Nachmittag an. Für die zwei betroffenen Termine schlägt der Ausfall-Assistent Zeiten bei einer Kollegin vor.

  6. 16:20

    Eine Neukundin erscheint nicht. Sie setzen den Termin auf „Nicht erschienen". Diese Zahl steht ab jetzt in ihrer Kundenakte.

  7. 18:30

    Morgen ist voll, und Sie haben heute viermal telefoniert statt zwanzigmal.

Was ServiceTerminPro für Friseursalons mitbringt

Eigene Dauer pro Stylist
Derselbe Damenschnitt lässt sich beim Meister mit 30 und bei der Auszubildenden mit 45 Minuten hinterlegen. Die Buchungsseite zeigt dann je nach gewählter Person andere Zeitfenster.
Stylist-Wahl, abschaltbar
Kundschaft wählt ihre Person — oder „erste freie Zeit", wenn es schnell gehen soll. Sie entscheiden pro Salon, ob die Wahl angeboten wird.
Wer darf was
Nicht jede Person macht Balayage. Sie hinterlegen pro Mitarbeiter, welche Leistungen er ausführt. Falsche Buchungen sind damit ausgeschlossen.
Erinnerung mit Absage-Link
Automatische Erinnerung vor dem Termin, Zeitpunkt frei wählbar (z. B. 24 Stunden vorher). Der Link in der Nachricht storniert ohne Anmeldung und gibt den Stuhl sofort zur Neubuchung frei.
Pufferzeit nach der Leistung
Zehn Minuten für Aufräumen, Kasse und Verabschiedung. Ohne Puffer schaukelt sich der Verzug über den Tag auf.
Buchungsseite im Salon-Design
Eigenes Logo, eigene Farben, eigene Beschreibung. Die Seite läuft unter Ihrer Adresse, nicht in einem Portal-Layout.

Worauf es bei der Einrichtung ankommt

Die Technik ist in einer Stunde fertig. Diese Entscheidungen entscheiden, ob es danach trägt.

Stylist-Wahl: die eine Entscheidung, die wirklich zählt

Beides hat Nachteile. Mit Wahl bekommen Sie ungleiche Auslastung: Die beliebte Kollegin ist zu, die neue hat Lücken. Ohne Wahl verlieren Sie Buchungen von Stammkundschaft, die genau zu einer Person will. In den meisten Salons funktioniert die Wahl mit zusätzlicher Option „erste freie Zeit" am besten — die Bindung bleibt, und wer flexibel ist, füllt die Lücken.

Dauern pro Person hinterlegen, nicht pauschal

Das ist der Schritt, den die meisten überspringen und später bereuen. Gehen Sie Ihre fünf häufigsten Leistungen durch und tragen Sie je Mitarbeiter die realistische Dauer ein. Eine pauschale Dauer bedeutet: entweder verschenkte Zeit beim Schnellen oder Dauerverzug beim Langsameren.

Farbe nicht blind online anbieten

Colorationen schwanken stark — Ansatz ist nicht Erstcoloration ist nicht Korrektur nach Hausfärbung. Bieten Sie online getrennte Leistungen mit klaren Namen an („Ansatzfarbe", „Foliensträhnen halber Kopf") statt eines Sammelpunkts „Farbe". Für alles Unklare einen kurzen Beratungstermin.

Stornofrist kurz halten und sichtbar machen

Für einen Schnitt reichen 24 Stunden, bei Brautstyling darf es deutlich mehr sein. Wichtig ist nicht die Härte der Frist, sondern dass Absagen überhaupt einfach möglich sind. Wer nicht absagen kann, kommt nicht trotzdem — er kommt einfach nicht.

Den Link ins Google-Profil, nicht nur auf die Website

Die meisten Menschen suchen „Friseur" plus Stadtteil und entscheiden direkt im Google-Eintrag. Dort gibt es ein Feld für einen Terminlink. Zweiter Ort: Ihr Instagram-Profil. Dritter Ort: ein QR-Code an der Kasse, denn beim Bezahlen ist der beste Moment für den nächsten Termin.

Was leere Stühle im Jahr kosten

Rechenbeispiel für einen Salon mit vier Stylistinnen. Die Ausfallquote ist eine Annahme, keine Messung — setzen Sie Ihre eigene ein, sobald Sie sie kennen.

Termine pro Woche160
Ausfallquote7 %
Geplatzte Termine pro Woche11
Durchschnittlicher Bon48 €
Entgangener Umsatz pro Woche528 €
Auf 48 Arbeitswochen25.344 €

Selbst wenn Erinnerungen nur ein Drittel dieser Ausfälle in rechtzeitige Absagen verwandeln und Sie die Hälfte davon nachbesetzen, bleibt ein vierstelliger Betrag im Jahr. Dagegen stehen 29 Euro im Monat für den Starter — allerdings nur bis drei Mitarbeiter, ein Salon mit vier Personen braucht das Professional-Paket für 59 Euro.

Was es kostet

Feste Monatsgebühr, keine Provision pro Buchung, kein Aufpreis pro Mitarbeiter innerhalb des Pakets. Alle Preise sind Endpreise, es fällt keine Umsatzsteuer an (Kleinunternehmerregelung).

Starter

29 €

pro Monat · 23 € im Jahresabo

  • 1 Standort
  • Bis 3 Mitarbeiter
  • Online-Buchungsseite
  • E-Mail-Erinnerungen
  • Kundenverwaltung
  • Kundenportal
  • Zwei-Faktor-Anmeldung

Professional

59 €

pro Monat · 47 € im Jahresabo

  • Bis 3 Standorte
  • Bis 10 Mitarbeiter
  • Berichte und Auswertungen
  • Ressourcenverwaltung
  • KI-Coach
  • Webhooks
  • CSV-Export

Wofür ServiceTerminPro nicht gemacht ist

Damit Sie es vor dem Testen wissen und nicht danach.

  • Einwirkzeiten lassen sich nicht für andere Kundschaft nutzen. Ein Termin blockiert seine Dauer am Stück. Wenn Sie während der 30 Minuten Einwirkzeit planmäßig einen Herrenschnitt dazwischenschieben wollen, kann das System das nicht abbilden — das muss Ihre Salonleitung von Hand machen.
  • Keine Kasse und keine Warenwirtschaft. Umsätze, Produktverkauf, Trinkgeld und TSE-Belege gehören in Ihr Kassensystem. ServiceTerminPro plant Termine und führt Kundendaten.
  • Keine Warteliste für Laufkundschaft. Wer ohne Termin hereinkommt, wird nicht vom System eingereiht. Dafür brauchen Sie weiterhin Ihren Blick auf den Salon.
  • Keine Anzahlung oder Ausfallgebühr bei der Buchung. Für Brautstyling, bei dem ein Ausfall den halben Tag kostet, lässt sich aktuell kein Betrag vorab einziehen.
  • Kein Kalender-Abgleich in beide Richtungen mit Google oder Outlook. Private Termine, die Ihre Stylistinnen dort eintragen, sieht ServiceTerminPro nicht.
  • Keine Kundenfotos oder Formel-Dokumentation zur Coloration. Es gibt ein freies Notizfeld pro Kunde, aber keine strukturierte Farbkartei.

Häufige Fragen aus Friseursalons

Können Kunden ihre Stylistin direkt auswählen?

Ja. Sie hinterlegen pro Mitarbeiterin, welche Leistungen sie ausführt, und schalten die Mitarbeiterwahl auf der Buchungsseite ein. Kundschaft sieht dann nur die Zeiten der gewählten Person. Zusätzlich lässt sich „erste freie Zeit" anbieten, was die Auslastung gleichmäßiger hält.

Kann derselbe Haarschnitt bei verschiedenen Mitarbeitern unterschiedlich lang dauern?

Ja, und das ist für Salons der wichtigste Punkt. Jede Leistung hat eine Standarddauer, und pro Mitarbeiter lässt sich davon abweichen. Ein Damenschnitt kann bei der Meisterin mit 30 Minuten und bei der Auszubildenden mit 45 Minuten geplant werden. Die angebotenen Zeitfenster ändern sich entsprechend.

Kann ich die Einwirkzeit beim Färben für einen anderen Kunden nutzen?

Nein. Ein Termin belegt seinen Zeitraum vollständig. Das System kann eine Leistung nicht in aktive und passive Phasen aufteilen, um die Wartezeit anderweitig zu verplanen. Wenn das für Ihre Auslastung entscheidend ist, sollten Sie eine Salonsoftware prüfen, die genau das abbildet.

Wie trage ich Urlaub und Fortbildungen ein?

Als Sperrzeit pro Mitarbeiterin, mit Grund wie Urlaub, Krankheit oder Fortbildung. In diesem Zeitraum werden keine Termine mehr angeboten. Für bereits gebuchte Termine listet der Ausfall-Assistent die Betroffenen und lässt sie gebündelt umbuchen oder stornieren, inklusive Benachrichtigung.

Kann ich Kombinationen wie Schneiden plus Farbe anbieten?

Ja, als eigene Leistung mit der Gesamtdauer. Das System bucht den Block dann am Stück. Was es nicht kann, ist mehrere Einzelleistungen in einem Buchungsvorgang zu einem Termin zusammenzusetzen — dafür legen Sie die gängigen Kombinationen als eigene Einträge an.

Was passiert bei einer Absage mit dem freien Platz?

Er wird sofort wieder online buchbar. Genau darin liegt der Nutzen des Absage-Links in der Erinnerung: Eine Absage um 22 Uhr am Vortag kann über Nacht neu belegt werden. Ein stiller Ausfall am Morgen kann das nicht.

Was kostet es für einen Salon mit vier Stylistinnen?

59 Euro im Monat im Professional-Paket, das bis zehn Mitarbeiter umfasst. Der Starter für 29 Euro reicht bis drei Mitarbeiter. Im Jahresabo kostet Professional 47 Euro im Monat. Keine Provision pro Buchung, kein Aufpreis pro Person, Monatsabo zum Periodenende kündbar.

Brauche ich einen Marktplatz wie Treatwell dazu?

Das sind zwei verschiedene Dinge. Ein Marktplatz vermittelt neue Kundschaft und nimmt dafür einen Anteil der Erstbuchung, bei Treatwell laut Anbieter 35 Prozent. ServiceTerminPro vermittelt niemanden und nimmt keine Provision. Wenn Ihnen Kundschaft fehlt, kann ein Marktplatz sinnvoll sein; wenn Sie nur die Anrufe loswerden wollen, zahlen Sie dort für etwas, das Sie nicht brauchen. Viele Salons nutzen beides parallel.

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