Zwei Wochen im Frühjahr und zwei im Herbst klingelt das Telefon durch, während Sie unter einem Auto liegen. Online-Buchung nimmt Ihnen genau diese Anrufe ab — und vergibt nur so viele Termine, wie Ihre Hebebühnen hergeben.
Keine Kreditkarte · Monatlich kündbar · Server in Deutschland
Werkstätten haben ein Terminproblem, das sich von dem eines Friseursalons unterscheidet. Der Engpass ist nicht die Person, sondern der Platz. Drei Mechaniker und zwei Hebebühnen bedeuten: zwei Autos gleichzeitig, nicht drei. Ein Buchungssystem, das nur Mitarbeiter zählt, vergibt Ihnen Termine, die Sie nicht halten können.
Dazu kommt die Saisonspitze. In den Wochen des Reifenwechsels verdoppelt sich das Anrufvolumen, und zwar genau dann, wenn alle Hände gebraucht werden. Wer in dieser Zeit ans Telefon geht, verliert Werkstattzeit. Wer nicht hingeht, verliert Aufträge.
Diese Seite beschreibt, wie ServiceTerminPro damit umgeht, welche Werkstattdaten es führt und — weiter unten — welche Dinge es ausdrücklich nicht kann. Eine Werkstattsoftware mit Lager und Rechnungswesen ist es nicht.
Was in Ihrem Betrieb gebucht wird
Jede Leistung bekommt eine eigene Dauer und eigene Pufferzeiten. Diese hier sind typisch für KFZ-Werkstätten:
Reifenwechsel Frühjahr/Herbst
Hauptuntersuchung (HU/AU)
Ölwechsel
Inspektion nach Herstellervorgabe
Bremsen prüfen und erneuern
Klimaservice
Fehlerspeicher auslesen
Scheibe tauschen
Räder einlagern
Unfallschaden begutachten
So sieht ein Tag damit aus
Nicht die Funktionsliste, sondern der Ablauf.
21:40
Ein Kunde merkt abends auf dem Sofa, dass die HU nächsten Monat fällig ist. Er bucht über Ihre Buchungsseite einen Termin für Donnerstag, 8 Uhr. Sie schlafen.
06:50
Sie öffnen den Kalender und sehen den Tag als Zeitschiene: welcher Mechaniker, welches Fahrzeug, welche Leistung. Nichts davon musste jemand abtippen.
07:30
Der erste Kunde bringt sein Auto. Sie öffnen die Kundenakte, sehen das Fahrzeug mit Kennzeichen, letztem Kilometerstand und der Notiz vom letzten Besuch.
08:00
Das System hat am Vorabend automatisch die Erinnerungen für morgen verschickt. Ein Kunde hat daraufhin über den Link in der Erinnerungs-E-Mail abgesagt — der Platz ist seit 22 Uhr wieder online buchbar und inzwischen neu belegt.
11:15
Ein Mechaniker meldet sich krank. Statt zwölf Kunden einzeln anzurufen, sperren Sie ihn für den Tag. Der Ausfall-Assistent zeigt die betroffenen Termine und schlägt Alternativen beim Kollegen vor.
16:00
Ein Kunde kommt nicht. Sie setzen den Termin auf „Nicht erschienen". Beim nächsten Anruf dieser Person steht die Zahl in der Kundenakte — Sie entscheiden dann, ob Sie den Wunschtermin vergeben.
18:10
Sie gehen. Das Telefon hat dreimal geklingelt statt dreißigmal, und Donnerstag ist voll.
Was ServiceTerminPro für KFZ-Werkstätten mitbringt
🛠️Hebebühne als Ressource
Legen Sie Bühnen, Prüfstand oder Achsmessgerät mit Anzahl an und verknüpfen Sie sie mit Leistungen. Das System vergibt keinen Termin, für den die Ressource belegt ist. Enthalten im Professional-Paket.
🚗Fahrzeugakte je Kunde
Kennzeichen, Hersteller, Modell, Baujahr, Fahrgestellnummer, nächste HU und letzter Kilometerstand. Ein Termin lässt sich einem konkreten Fahrzeug zuordnen.
⏱️Eigene Dauer je Mechaniker
Derselbe Reifenwechsel dauert beim Meister 25 Minuten und beim Azubi 45. Pro Mitarbeiter und Leistung lässt sich eine abweichende Dauer hinterlegen, die Slot-Berechnung nutzt sie.
📱Erinnerung mit Absage-Link
Automatische Erinnerung per E-Mail (ab Professional zusätzlich per SMS), Zeitpunkt frei wählbar (z. B. 24 Stunden vorher). Die E-Mail enthält einen Link zum Absagen. Wer absagt, gibt den Platz automatisch zur Neubuchung frei — das ist der eigentliche Nutzen.
🧰Pufferzeiten je Leistung
Nach dem Bremsenwechsel braucht es zehn Minuten für Probefahrt und Papiere. Puffer vor und nach jeder Leistung verhindern, dass sich der Tag aufschaukelt.
📍Zwei Standorte in einem System
Filiale und Hauptbetrieb mit eigenen Öffnungszeiten, eigenen Leistungen und eigener Mannschaft. Bis zu drei Standorte im Professional-Paket.
Worauf es bei der Einrichtung ankommt
Die Technik ist in einer Stunde fertig. Diese Entscheidungen entscheiden, ob es danach trägt.
Erst die Dauern, dann die Technik
Nehmen Sie Ihre acht häufigsten Arbeiten und notieren Sie, wie lange sie an einem normalen Tag dauern — nicht die Bestzeit. Ein Reifenwechsel, der meistens 40 Minuten braucht, wird mit 40 eingetragen. Zu knappe Dauern sind der häufigste Grund, warum Werkstätten die Buchungsseite nach drei Wochen wieder abschalten.
Den echten Engpass abbilden
Zählen Sie Ihre Hebebühnen und legen Sie sie als Ressource mit der tatsächlichen Anzahl an. Verknüpfen Sie dann jede Leistung, die eine Bühne braucht. Erst damit entspricht die Zahl der angebotenen Termine Ihrer realen Kapazität. Ohne diesen Schritt rechnet das System nur mit Mitarbeitern.
Nicht alles online anbieten
Unfallschäden, unklare Geräusche und alles mit offenem Ausgang gehören nicht in die Online-Buchung. Legen Sie dafür einen Besichtigungstermin mit 20 Minuten an. Die Reparatur selbst planen Sie danach intern. Reifenwechsel, Ölwechsel, HU-Vorbereitung und Klimaservice sind dagegen gut kalkulierbar.
Vorlaufzeit und Horizont setzen
Eine Mindest-Vorlaufzeit von drei bis vier Stunden verhindert, dass jemand um 7:55 für 8:00 bucht. Beim Buchungshorizont gilt: Je weiter im Voraus, desto mehr Ausfälle. Für die Reifensaison lohnt es, früh zu öffnen und dafür eine Bestätigung eine Woche vorher einzuplanen.
Den Link dorthin, wo gesucht wird
Der wichtigste Ort ist Ihr Google-Unternehmensprofil, nicht Ihre Website. Die meisten Menschen suchen „Werkstatt" plus Ort und landen direkt im Google-Eintrag. Dort gibt es ein Feld für einen Terminlink. Zweitwichtigster Ort: die Warteschleife Ihres Telefons.
Was die Reifensaison an Telefonzeit kostet
Rechenbeispiel für eine Werkstatt mit drei Mechanikern in den vier Saisonwochen. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein — die Werte hier sind nicht gemessen, sondern Annahmen.
Terminanrufe pro Tag in der Saison
25
Durchschnittliche Gesprächsdauer
3 Min.
Telefonzeit pro Tag
75 Min.
Unterbrochene Arbeit, grob geschätzt
+ 30 Min.
Verlorene Werkstattzeit pro Tag
ca. 1,75 Std.
In 20 Saisontagen
ca. 35 Std.
Das sind rund vier Arbeitstage, die in den Saisonwochen am Telefon statt an der Bühne vergehen. Selbst wenn nur die Hälfte der Anrufe auf Online-Buchung umsteigt, bleiben zwei Tage Werkstattzeit. Dagegen stehen 59 Euro im Monat für das Professional-Paket mit Ressourcenverwaltung.
Was es kostet
Feste Monatsgebühr, keine Provision pro Buchung, kein Aufpreis pro Mitarbeiter innerhalb des Pakets. Alle Preise sind Endpreise, es fällt keine Umsatzsteuer an (Kleinunternehmerregelung).
Starter
29 €
pro Monat · 23 € im Jahresabo
1 Standort
Bis 3 Mitarbeiter
Online-Buchungsseite
E-Mail-Erinnerungen
Kundenverwaltung
Kundenportal
Zwei-Faktor-Anmeldung
Professional
59 €
pro Monat · 47 € im Jahresabo
Bis 3 Standorte
Bis 10 Mitarbeiter
Berichte und Auswertungen
Ressourcenverwaltung
KI-Coach
Webhooks
CSV-Export
Wofür ServiceTerminPro nicht gemacht ist
Damit Sie es vor dem Testen wissen und nicht danach.
Keine Werkstattsoftware. Kostenvoranschlag, Rechnungsstellung, Ersatzteillager und Herstellervorgaben bleiben in Ihrem bestehenden System. ServiceTerminPro plant Termine, nicht Aufträge.
Keine Anbindung an DMS oder Werkstattsoftware. Termine lassen sich als iCal-Feed abonnieren, das ist eine Einbahnstraße zum Lesen. Eine echte Schnittstelle gibt es nicht.
Das Kennzeichen wird bei der Online-Buchung nicht erfragt. Der Kunde gibt Name, E-Mail und Telefon an. Die Fahrzeugakte führen Sie intern und ordnen das Fahrzeug beim Annehmen zu.
Die Hebebühnen-Belegung ist nicht im Kalender sichtbar. Die Ressourcen begrenzen korrekt die buchbaren Termine, eine eigene Bühnen-Ansicht wie in Werkstattplanern gibt es aber nicht.
Keine Reifeneinlagerung mit Lagerplatzverwaltung. Sie können „Räder einlagern" als Leistung buchbar machen, der Lagerort gehört aber in Ihr Warenwirtschaftssystem.
Kein Kalender-Abgleich in beide Richtungen mit Google oder Outlook. Was Sie dort eintragen, sieht ServiceTerminPro nicht.
Häufige Fragen aus KFZ-Werkstätten
Verhindert das System, dass mehr Termine vergeben werden als Hebebühnen frei sind?
Ja, wenn Sie die Bühnen als Ressource mit ihrer Anzahl anlegen und mit den Leistungen verknüpfen. Die Slot-Berechnung prüft dann neben Mitarbeiter und Öffnungszeit auch, ob die Ressource zu diesem Zeitpunkt noch frei ist. Die Ressourcenverwaltung ist im Professional-Paket enthalten.
Können Kunden einen bestimmten Mechaniker wählen?
Ja, wenn Sie das möchten. Sie legen fest, welcher Mitarbeiter welche Leistung ausführen darf. Auf der Buchungsseite lässt sich die Mitarbeiterwahl ein- oder ausschalten. Ohne Wahl verteilt das System nach Verfügbarkeit, was die Auslastung gleichmäßiger hält.
Lassen sich unterschiedliche Dauern für dieselbe Arbeit hinterlegen?
Ja, zweifach. Jede Leistung hat eine Standarddauer, und pro Mitarbeiter lässt sich davon abweichen. Der Reifenwechsel kann beim erfahrenen Kollegen mit 25 Minuten und beim Azubi mit 45 Minuten geplant werden. Die Buchungsseite zeigt dann je nach gewähltem Mechaniker andere Zeitfenster.
Wie werden Fahrzeuge erfasst?
Pro Kunde können beliebig viele Fahrzeuge hinterlegt werden, mit Kennzeichen, Hersteller, Modell, Baujahr, Fahrgestellnummer, nächster HU, letztem Kilometerstand und Notizen. Ein Termin kann einem dieser Fahrzeuge zugeordnet werden. Bei der Online-Buchung wird das Fahrzeug nicht abgefragt, die Zuordnung machen Sie beim Annehmen.
Was passiert, wenn ein Mechaniker ausfällt?
Sie legen eine Sperrzeit für den Mitarbeiter an, etwa für Krankheit oder Urlaub. In dieser Zeit werden keine neuen Termine angeboten. Für bereits gebuchte Termine gibt es den Ausfall-Assistenten: Er listet die betroffenen Termine und lässt sie gebündelt auf einen anderen Mitarbeiter umbuchen oder stornieren, inklusive Benachrichtigung der Kundschaft.
Kann ich meine Werkstattsoftware anbinden?
Nein, dafür gibt es keine Schnittstelle. Termine können Sie als iCal-Feed in Outlook, Google Calendar oder Apple Kalender abonnieren, das funktioniert aber nur in eine Richtung zum Lesen. Wer eine echte Verbindung zu seinem Werkstattsystem braucht, ist mit einem Werkstattplaner besser beraten, der genau das mitbringt.
Was kostet es für eine Werkstatt mit fünf Mitarbeitern?
59 Euro im Monat im Professional-Paket, das bis zehn Mitarbeiter, drei Standorte und die Ressourcenverwaltung für Hebebühnen umfasst. Im Jahresabo sind es 47 Euro im Monat. Es gibt keine Provision pro Buchung und keinen Aufpreis pro Mitarbeiter. Das Monatsabo ist zum Ende der Periode kündbar.
Wie lange dauert die Einrichtung wirklich?
Das Eintragen selbst dauert rund eine Stunde: Standort, Öffnungszeiten, Mitarbeiter, Leistungen mit Dauern, Hebebühnen als Ressource. Die Vorarbeit ist wichtiger — also die Entscheidung, welche Arbeiten online buchbar sein sollen und wie lange sie realistisch dauern. Haben Sie eine Website mit Ihren Leistungen, liest der Einrichtungs-Assistent sie aus und befüllt vor; die Dauern müssen Sie trotzdem prüfen.
14 Tage alle Professional-Funktionen, ohne Kreditkarte. Haben Sie eine Website, übernimmt der Einrichtungs-Assistent Leistungen und Öffnungszeiten daraus.